Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Radau gegen HIV GbR
(Stand: 01.11.2014)

1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") regeln die Vertragsbeziehung zwischen der Radau gegen HIV GbR (nachfolgend "Radau gegen HIV") und dem Kunden. Diese AGB sind somit Grundlage eines jeden Vertrages mit Radau gegen HIV, sie gelten für alle gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsbeziehungen. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

2. Vertragsschluss
Der Kunde kann aus dem Ticketshop Konzert und Ticketmenge auswählen und diese über den Button "kostenpflichtig buchen" ein verbindliches Vertragsangebot zum Kauf der gewählten Tickets abgeben. Das Angebot kann jedoch nur abgegeben und übermittelt werden, wenn der Kunde durch Klicken auf den Button "Ich habe die AGB gelesen und akzeptiert" diese Vertragsbedingungen akzeptiert und dadurch in sein Angebot aufgenommen hat. Mit der Bestellung der Tickets erklärt der Kunde verbindlich, die bestellte Ware erwerben zu wollen und unterbreitet ein verbindliches Vertragsangebot. Wir werden den Zugang der Bestellung gemäß § 312e Abs. 1 S. 1 Nr. 3 BGB unverzüglich gegenüber dem Kunden in Form einer automatischen Empfangsbestätigung per E-Mail bestätigen, in welcher die Bestellung des Kunden nochmals aufgeführt wird. Die Zugangsbestätigung stellt eine verbindliche Annahme der Bestellung dar. Die Übergabe der Tickets erfolgt, sofern nicht separat schriftlich andere Übergabeformen abgesprochen und von beiden Seiten bestätigt werden, am Konzerttag an der Kasse des Radau gegen HIV-Konzertes.

3. Preise und Zahlungsbedingungen
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf unserer Internetseite unmittelbar bei den Tickets ausgewiesenen Preise. Die angegebenen Kaufpreise sind Endpreise und enthalten die jeweils gültige gesetzliche Mehrwertsteuer. Die Preise verstehen sich im Zweifel ab Betriebssitz des Händlers. Bei Lieferungen außerhalb Deutschlands können bei der Einfuhr in ein Drittland weitere Kosten entstehen (Zölle, eventuelle Zollgebühren und Einfuhrumsatzsteuern), die sich zum Preis addieren. Alle Entgelte sind unmittelbar mit Vertragsschluss fällig, spätestens aber mit Zugang der Rechnung. Nach Ablauf einer 14-tägigen Frist - beginnend ab Vertragsschluss, spätestens ab Zugang der Rechnung - kommt der Kunde in Zahlungsverzug. Der Verbraucher hat während des Verzugs die Geldschuld in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu verzinsen. Der Unternehmer hat während des Verzugs die Geldschuld in Höhe von 8 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu verzinsen. Gegenüber dem Unternehmer behalten wir uns vor, einen höheren Verzugsschaden nachzuweisen und geltend zu machen. Der Kunde kann die Zahlung per Vorkasse durch Überweisung vornehmen. Es ist nur eine Vorkasse möglich, eine Zahlung vor Ort an der Konzertkasse ist nur über die Abendkasse möglich. Radau gegen HIV stellt innerhalb einer Arbeitswoche nach Geldeingang eine Bestätigungs-Email über den Geldeingang aus, der Kauf ist damit abgeschlossen.

4. Lieferung
Die Übergabe der Tickets erfolgt, sofern nicht separat schriftlich andere Übergabeformen abgesprochen und von beiden Seiten bestätigt werden, am Konzerttag an der Kasse des Radau gegen HIV-Konzertes. Die Identität wird mit Hilfe eines Lichtbildausweises überprüft.

5. Rückgabebelehrung/Rückgaberecht für Verbraucher
Ausschluss des Widerrufs- und Rückgaberechts
Bei Konzertkarten ist, außer das jeweilige Konzert wird abgesagt oder zeitlich verlegt, der Umtausch ausgeschlossen. Insofern liegt, soweit Radau gegen HIV im Namen der Veranstalter Konzertkarten anbietet, gemäß § 312 b Abs. 3 Nr. 6 BGB kein Fernabsatzvertrag vor, so dass demzufolge kein Widerrufs- oder Rückgaberecht besteht. Jeder Kauf von Eintrittskarten ist damit bindend und verpflichtet zur Abnahme und Bezahlung der bestellten Konzertkarten.

6. Eigentumsvorbehalt
Bei Verträgen mit Verbrauchern behalten wir uns das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises vor. Bei Verträgen mit Unternehmern behalten wir uns das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus einer laufenden Geschäftsbeziehung vor.

7. Gewährleistung
Ist der Käufer Verbraucher, so hat er zunächst die Wahl, ob die Nacherfüllung durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung erfolgen soll. Wir sind jedoch berechtigt, die Art der gewählten Nacherfüllung zu verweigern, wenn sie nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich ist und die andere Art der Nacherfüllung ohne erhebliche Nachteile für den Verbraucher bleibt. Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Kunde grundsätzlich nach seiner Wahl die Herabsetzung der Vergütung (Minderung) oder Rückgängigmachung des Vertrages (Rücktritt) verlangen. Bei einer nur geringfügigen Vertragswidrigkeit, insbesondere bei nur geringfügigen Mängeln, steht dem Kunden jedoch kein Rücktrittsrecht zu. Unternehmer müssen uns offensichtliche Mängel innerhalb einer Frist von 2 Wochen ab Empfang der Ware schriftlich anzeigen; andernfalls ist die Geltendmachung des Gewährleistungsanspruchs ausgeschlossen. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung. Den Unternehmer trifft die volle Beweislast für sämtliche Anspruchsvoraussetzungen, insbesondere den Mangel selbst, für den Zeitpunkt der Feststellung des Mangels und für die Rechtzeitigkeit der Mängelrüge. Wählt der Kunde wegen eines Rechts- oder Sachmangels nach gescheiterter Nacherfüllung den Rücktritt vom Vertrag, steht ihm daneben kein Schadensersatzanspruch wegen des Mangels zu. Wählt der Kunde nach gescheiterter Nacherfüllung Schadensersatz, verbleibt die Ware beim Kunden, wenn ihm dies zumutbar ist. Der Schadensersatz beschränkt sich auf die Differenz zwischen Kaufpreis und Wert der mangelhaften Sache. Dies gilt nicht, wenn wir die Vertragsverletzung arglistig verursacht haben. Für Unternehmer beträgt die Gewährleistungsfrist ein Jahr ab Ablieferung der Ware. Für Verbraucher beträgt die Verjährungsfrist zwei Jahr ab Ablieferung der Ware. Garantien im Rechtssinne erhält der Kunde durch uns nicht. Herstellergarantien bleiben hiervon unberührt.

8. Datenschutz
Wenn der Nutzer als Kunde auf unserer Internetplattform Tickets bestellt, werden personenbezogene Daten erhoben. Der Vertragstext wird von uns gespeichert. Wir verwenden die von dem Kunden mitgeteilten Daten in erster Linie zur Auftragsabwicklung. Alle persönlichen Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

9. Haftung des Händlers
Bei leicht und einfach fahrlässigen Pflichtverletzungen sowie bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) beschränkt sich unsere Haftung auf den nach der Art der Ware vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschaden. Dies gilt auch bei leicht und einfach fahrlässigen Pflichtverletzungen unserer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen. Gegenüber Unternehmern haften wir bei leicht und einfach fahrlässiger Verletzung unwesentlicher Vertragspflichten nicht. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen betreffen nicht Ansprüche des Kunden aus Produkthaftung. Weiter gelten die Haftungsbeschränkungen nicht bei uns zurechenbaren Körper- und Gesundheitsschäden oder bei Verlust des Lebens des Kunden. Schadensersatzansprüche des Kunden wegen eines Mangels verjähren nach einem Jahr ab Ablieferung der Ware. Dies gilt nicht, wenn uns Arglist vorwerfbar ist.

10. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Bestimmungen des UN-Kaufrechts finden keine Anwendung.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für Streitigkeiten aus diesem Vertrag unser Geschäftssitz. Dasselbe gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind. Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages mit dem Kunden einschließlich dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die ganz oder teilweise unwirksame Regelung soll durch eine Regelung ersetzt werden, deren wirtschaftlicher Erfolg dem der unwirksamen möglichst nahe kommt.